Produktionen

 


2010

Ein Frühstück in Kashgar verlängert das Leben
in der Reihe Konzert der Karawane
Geschichten und Musik aus allen Welten
Premiere: 17.12.2010

 

 

 

2010

Ich liebe dich

 

Texte Tanz Theater über das schönste Gefühl der Welt

 

 

2009

Im Spiegelkabinett

 

Verzauberte Tänze III

 

Eine Reise zu den Welten hinter dem Spiegel

 

 

2008

In my Sister´s Country

 

Verzauberte Tänze II

 

WandlungsTänze zur Verbindung gegensätzlicher Welten

 

 

2007

Mutter Erde und ihre Töchter

 

Verzauberte Tänze I

 

Rituelle Tänze zu Ehren von Mutter Erde

 

 

2006

Komme die Schau (Golden&Delicious)

 

Die Comedy Show

 

 

2005

LebensLust

 

Tanz die pure Lust am Leben

 

TanzTheater

 

 

2004

Paar Excellence (Golden&Delicious)

 

Eine hintergründige und aberwitzige Paar-Comedy

 

 

2003

Toast Hawaii (Golden&Delicious)

 

Eine herzhafte Komödie mit Biss

 

 

 

Aus der gemeinsamen Organisation des Theatertreffens LusTRäume 2002 erwächst eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den Theatergruppen TheaTerra und EXOdOS: Unter dem Namen Golden & Delicious und der künstlerischen Leitung von Dorothee Hollender und Jo Rabe entstehen Zeitgeist-Komödien und Comedy-Programme.

 

 

2002

LusTRäume

 

Frauen Kunst Stücke

 

Ein Frauen Theater Treffen in Kooperation mit den Bochumer Gruppen ALBA TROSS und EXOdOS

 

 

2001

Viva Vagina

 

Ein Fest für das weibliche Geschlecht

 

 

2000

LuftRitt

 

Femmetastische Visionen von einem Jahrtausend der Frau

 

 

2000

HexenKessel

 

Geschichten und Magie aus der Hexenküche

 

 

1998

Die verflucht heilige Wildsau

 

Eine skurrile Collage rund um Frau und Sau






Ich liebe Dich
Texte Tanz Theater

Eine bewegende und bewegte Woche zum schönsten Gefühl der Welt!
Textumsetzung wird ebenso eine Rolle spielen wie Bewegung und Tanz. Hier können sich angehende SchauspielerInnen und interessierte Laien mit Freude an Bewegung ausprobieren, Anregungen holen, das eigene Repertoire erweitern und das Ergebnis am Ende der Woche vorstellen. Mitgebrachte Texte sind willkommen.
Interessierte AkteurInnen sind herzlich eingeladen in einem aufbauenden Projekt mitzuwirken.

Leitung: Andrea Homersen
Ort: Figurentheater-Kolleg Bochum
18.-22.10.2010

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Im Spiegelkabinett
Verzauberte Tänze III

Szene: Trost

Eine abenteuerliche Reise ins Spiegelkabinett, die der Frage nach der eigenen Identität nachgeht:
Wer bin ich?
Der Blick in den Spiegel zeigt mir viele Gesichter.
Welches davon bin ich wirklich?
Bin ich launisch oder schwierig, gar schizophren?
Bin ich vielschichtig, facettenreich und bunt?
Wild zerfasert oder rund?
Wo finde ich die Antwort?

Szene: Sinnlichkeit

Ein Blick hinter den Spiegel und auf Welten, die im Verborgenen liegen, im Inneren der Seele führen ans Ziel der Reise.
Die Tänzerinnen Sherifah Chandra, Shirley, Juana und die Frauen der Tanzgruppen „Merry Maidens“ und „Weird Sisters“ tanzen die Bilder, die sie im Spiegel ihrer Seele sehen und fühlen. Sie entdecken die verschiedensten Facetten ihrer Innenwelten und verleihen den Gefühlen von Unschuld, Lebensfreude, Liebe, Einsamkeit, Trauer,
Verzweiflung, Eitelkeit, Verletzung und Sehnsucht Ausdruck im Tanz.

Idee, Texte, Regie und Choreographie: Andrea Homersen

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In my Sister´s Country
Verzauberte Tänze II

Sisters Country

Die Welt ist voller Gegensätze - Tag und Nacht, Feuer und Wasser, Natur und Stadt,
draußen und drinnen, überall erleben wir die zwei Seiten einer Medaille.
Wie wir damit umgehen, ist individuell und erfahrungsabhängig.
Bewerten wir diese Gegensätze oder erleben wir sie als Kräfte, die sich gegenseitig bedingen?

Sisters Country

Die Tänzerinnen Sherifah Chandra, Leela und die Frauen der Tanzgruppen „Merry Maidens“ und  „Weird Sisters“  tanzen die Personifizierungen dieser Gegensätze und führen sie in ihren Tänzen zu einer Synthese zusammen. Sie zeigen die Begegnungen von Kampfgeist und Sinnlichkeit, von Windsbraut und Blumenkindern, von Naturkind und Stadt, von Tag- und Nachtkönigin und verbinden auf farbenfrohe Art und Weise die gegensätzlichen Pole in einem gemeinsamen Tanz.

Idee, Texte, Regie und Choreographie: Andrea Homersen

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Mutter Erde und ihre Töchter
Verzauberte Tänze I

Mutter Erde

 

Getanzte Geschichten und Gedichte zur Erinnerung an eine Zeit, in der Menschen ihre Verehrung für Mutter Erde und die Kräfte der Natur in ihren Tänzen zum Ausdruck brachten.
In alten Ritualen wurden die Töchter von Mutter Erde eins mit den Kräften, die sie durch ihre Tänze erwecken konnten. Die Tänzerinnen stellten eine Verbindung zu den Elementen und ihren ursprünglichen Energien her, durch die sie selbst und die Welt verzaubert und verzückt wurden.

Die Tanztheaterproduktion Mutter Erde und ihre Töchter zeigt Tänze, die auf alte Traditionen zurückgreifen und die unsere Sicht für die überlieferten Vorstellungen von ursprünglicher Erdverbundenheit öffnen.

Die Tänzerinnen Sherifah Chandra, Myra, Leela, Juana und die Gruppe Ni-Therat verbinden Elemente des Tribal Style mit ihren ureigenen Tanzkreationen und entführen in eine verzauberte Welt von magischen Geschichten und alten Mythen. Sie tanzen als Amazone, Mondgöttin, Königin, komische Alte, Frühling, Seelenvogel und Schicksalsgöttin und geben so Mutter Erde und ihren Schwestern und Töchtern neue Gestalt.

Idee, Texte, Regie und Choreographie: Andrea Homersen

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LebensLust

LebensLust

Die pure Lust am Leben, die Lust an der Lust, Frauenleben in schillernden Farben und Formen

Tanzbegeisterte Frauen – mit und ohne Bühnenerfahrung - wagen das Abenteuer, ihre eigenen Geschichten zu erforschen und zu erzählen. Mit Lust und Neugier geben sie ihren eigenen Ideen Gestalt und lassen sie auf der Bühne lebendig werden.
LebensLust versprühende Frauen zeigen mit Körpersprache, Tanz und Bewegung, mit Stimme und Musik ein Kaleidoskop von Weiblichkeit.
Projektleitung und Choreographie: Andrea Homersen
Regie: Dorothee Hollender

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Viva Vagina
Ein Fest für das weibliche Geschlecht

Foto: J. Schwemer



Wenn Vaginas sprechen könnten, was würden sie erzählen?
All das, was die Welt bewegt und was wir schon immer wissen wollten: Geschichten von Liebe und Lust, von Schöpfung und Schönheit genauso wie Geschichten von Schmerz und Gewalt, Zerstörung und Respektlosigkeit. Und alles aus erster Hand, denn nur sie können wissen, wie es wirklich mit Dieter war, wie die gynäkologische Operation im Detail verlief, wie die Entdeckung der Klitoris vonstatten ging, wie ein neues Leben in die Welt geboren wird, wie umwerfend die Verführung durch die schöne Nachbarin war, wie sich ihr Blut als ein roter Faden durch unser Leben zieht...
Viva Vagina entführt an den Ort, an dem Vaginas sprechen, weinen, lachen und sogar singen können und lädt ein zu einem Fest für das weibliche Geschlecht.

Erzählt und gespielt von Anke Foltin und Andrea Homersen.
In Szene gesetzt von Dorothee Hollender.

Foto: J. Schwemer

Sie ist mein zweiter Mund, sie plappert unentwegt...

Foto: J. Schwemer
Sie explodiert, schreit, trieft, durchnässt mich...

Pressestimmen:

" 'Eines Tages begann meine Scheide zu sprechen ...' verkündet der Titel. Wer aber ein paar zünftige Geschichten aus dem Leben des sagenumwobenen Hohlorgans erwartet hatte, fand sich alsbald in eher spirituellen Gefilden wieder. 'Wir möchten hier die Weiblichkeit feiern, (...) zusammen mit dem Publikum,' erklärte Dorothee Hollender (...) Tiraden über Koseworte 'Tschurrimurri, Pumpelmeise, Wurliblume ...' ließen das Publikum schmunzeln und über die Kapriolen des menschlichen Sprachzentrums staunen. Auch gab es starke Szenen wie die über die Massenvergewaltigung, die thematisch mutig und sehr dicht dargestellt war." (aus: Ruhrnachrichten, 17.11.2001, jo)

"Der Titel ist zwar durchaus Programm, aber es geht den beiden Darstellerinnen und ihrer Regisseurin Dorothee Hollender nicht darum, einfach nur zu schockieren oder zu provozieren. Vielmehr erzählen sie von Lust und Schmerz, von Liebe und Leid. Neben schönen Geschichten vom 'ersten Mal' gibt es daher auch Episoden, die die Schattenseiten der Sexualität, wie zum Beispiel Beschneidung und Vergewaltigung, thematisieren. Ein Verdienst des Stückes ist es, zu zeigen, dass man über (weibliche) Sexualität offen reden kann und muss." (aus: Stadtspiegel, 28.11.2001, VD)

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LuftRitt
Femmetastische Visionen von einem Jahrtausend der Frau

Foto: D. H.D.T. Jäkel



Die fantastische Vorstellung von der fliegenden Hexe - Symbol für weibliche visionäre Kraft - ein Panorama auf politische Utopien von Frauen, feministische Ethik und Philosophie
Sehnsucht nach dem Hexentanz in schwindelnder Höhe - Künstlerinnen verschiedener Sparten zeigen eine Performance voll femmetastischer Ideen

Augenzeugenbericht von den Flugvorbereitungen einer Hexe


Zuallererst zieht sie sich nackt aus.
Dann schließt sie eine Lade auf, aus der sie verschiedene Dosen nimmt.
Eine dieser Dosen öffnet sie und holt daraus eine Salbe, die sie lange zwischen beiden Händen reibt.
Alsdann beschmiert sie sich damit von der Ferse bis zum Scheitel.
Nun hält sie ein langes, heimliches Gespräch mit der Lampe.
Darauf schüttelt und rüttelt sie alle Glieder.
Diese sind kaum in wallender Bewegung, als daraus schwarzer Flaum hervortreibt.
In diesem Augenblick sind auch schon starke Schwungfedern gewachsen, hornig und krumm ist die Nase, die Füße sind in Krallen zusammengezogen.
Da steht sie als Eule.

Vorsicht, dass es Ihnen nicht so ergeht wie dem neugierigen Beobachter, der uns diese Geschichte erzählt hat. Er schlich sich in das Haus der Hexe und nahm heimlich von der Salbe. Dabei verwechselte er die Dosen.
Er musste lange Zeit als Esel verbringen.

Pressestimmen:


"'LuftRitt' ist ein Zusammenspiel aus Klang, Raum, Theater und Tanz. (...) eine Performance, die nicht so leicht verdaulich ist, wie sie im ersten Moment scheint. (...) Kunstvoll wird ein Spektrum feministischer Ethik und Philosophie sowie politischer Utopien von Frauen dargeboten. Eingebettet in dramatisierte Dialoge und Monologe werden Zitate bekannter Frauen vorgestellt und in neue Kontexte gebracht. So bekommen sie eine neue Gewichtung und neue Perspektiven. (...) Szenische Darstellungen wechseln sich ab mit Tänzen und Choreographien. In ihnen verbindet sich die ekstatische Erfahrung des Fliegens mit der verwandelnden Macht der Visionen. Im Bild der Spirale, als Symbol der Verwandlung, finden wir die Hexe wieder. Sie ist es, die nicht nur den Besenritt als Ausdruck kontrollierter Ekstase beherrscht, sondern auch die Fähigkeit zur Verwandlung besitzt." (aus: Maike Düsterhaus, Ruberta Nr. 5, 2000)

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HexenKessel
Geschichten und Magie aus der Hexenküche

Foto: V. Beushausen

 

HexenKessel erzählt von der ursprünglichen Bedeutung des Kessels,
von der schöpferischen Kraft des Frauenwissens,
von der Magie des Kochens,
von Liebeszauber und von Heilkunst aus dem Kessel,
von Frauenleben aus dem Bauch.

Pressestimmen:

"Mit unterschiedlichen Stilmitteln bereiteten die drei Schauspielerinnen Anke Foltin, Andrea Homersen und Dorothee Hollender einen Abend der Freude, der Trauer, des Gruselns und natürlich der Heilung. Denn unbeachtet und scheinbar zufällig wird von den Darstellerinnen ein mächtiges Heilungsritual für Frauen und damit natürlich auch für Männer gewoben. Schon die Bühnendekoration ist sehenswert: Sie besteht zu einem großen Teil aus Töpfen (Kesseln), in denen - weil Frauen ja so praktisch sind - gleichzeitig eine Suppe gekocht wird, die das Publikum nach der Vorstellung verspeisen kann. So sind alle fünf Sinne angesprochen. Eine wirklich tolle Vorstellung, die man und frau sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!" ( aus: Tip Ruhrgebiet, Dez. 2000)

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Die verflucht heilige Wildsau
Eine skurrile Collage rund um Frau und Sau

Foto: V. Beushausen



Was passiert, wenn wir das domestizierte rosafarbene Hausschweinchen aus seinem Maststall befeien und seinen Weg zurückverfolgen zum ungezähmten schwarzen bostigen Wildschwein, das in Freiheit lebt? Wir werden konfrontiert mit der überraschenden Erkenntnis, wie nah uns dieses Tier ist, das von uns heute hauptsächlich in unzähligen Variationen als Schimpfwort mißbraucht wird. Wir entdecken ein verschüttetes Symbol weiblicher Vollmacht aus vorgeschichtlicher Zeit und mit ihm die Schweine-Göttin, deren heiliges Tier die Sau war. Wir erleben den historischen Degradierungsprozess, der zu einer Uminterpretation und Entwertung des heiligen Tieres führte, der die Sau "zur Sau machte".

"Die verflucht heilige Wildsau" macht macht die Kraft der Bilder spürbar, die sich im Mysterium der weiblichen Gottheit und ihrem heiligen Tier offenbaren. Die Performance konfrontiert mit den noch immer weitgehend unbekannten weiblichen Werten, die in der Symbolik der Wildsau verkörpert werden und die in vorpatriarchaler Zeit die natürliche Autorität und Autonomie der Frauen ausmachten.

Es wird ein Bilderbogen gespannt, der die Sau zeigt
in ihrem vielfältigen Erscheinungsbild in Mythen und Riten verschiedener Kulturen der Welt,
in ihrer christianisierten Darstellung in der Bibel und in Heiligenlegenden,
in Märchen und Sagen,
in Kunst und Literatur,
als medizinisches Versuchsobjekt aufgrund ihrer anatomischen Verwandschaft zum Körper der Frau,
als Zuchtobjekt in der Massenproduktion der Fleischindustrie,
als "alte Sau" und als Glücksschweinchen,
als Sinnbild einer lustvollen und freien weiblichen Sexualität,
als die Sau, die die "Sau rauslässt"...



Pressestimmen:


Eine ungewöhnliche "Theatercollage über Sau und Frau im besonderen wie im allgemeinen. Drei Personen aus dem 'Schweinebusiness' (Meike Angermann, Uli Bever, Patricia Christmann): Metzgerin, Prostituierte und Schweinepriesterin treffen auf- und zueinander und erzählen sich gegenseitig von ihren Schweinereien. Wenn die Metzgerin über die Zubereitung einer ganz besonderen Delikatesse berichtet, die schon die alten Römer liebten, dann möchte man am liebsten sofort Vegetarier werden. Die Prostituierte, verwandelt sich allmählich in eine Sau und bemerkt, daß gesteigerte Geilheit und 'pneumatisches Aussehen' gut für's Geschäft sind. Und die Priesterin ist als Wildsau schon längst auf der höchsten Stufe der Evolution. Alle drei befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Metamorphose zurück zur Sau bzw. Urmutter.
Die Regisseurin Dorothee Hollender hat viel gesucht und gefunden: Mythen, Riten, Legenden, Märchen und Geschichten rund um die Sau waren die Ausgangspunkt der originellen Inszenierung. Nach einer kurzweiligen Stunde mit Wort, Spiel und Tanz lassen sich die drei 'Säue' noch einmal so richtig gehen und suhlen sich im Matsch. Am Ende bleibt die Feststellung: 'Das Schwein ist der Beginn allen Seins.' Jetzt wird mir einiges klar." (aus: WAZ, Nummer 97, 27. 4.1998, bvr)


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